KRITIK !?



Kritik

 


Seitens der
ANTHROPOSOPHISCHEN GESELLSCHAFT

 

wird bisher im Sinne eines freien Geisteslebens und freier Religionsaus­übung
sowie der Notwendigkeit der Neutralität die Thematik nicht offiziell behandelt
oder beurteilt;
bei Fragen wird meist auf die Religionsfreiheit des einzelnen Mitgliedes verwiesen. 

In den Anfängen des Impulses regte sich verschiedentlich heftige Kritik  [1]
allerdings privat, nicht offiziell, seitens einzelner "Doppelmitglieder"
( = die gleichzeitig Mitglied der "Anthroposophischen Gesellschaft" und Mitglied [Interessensvertreter] der "Christengemeinschaft", bzw. deren Priester sind ) .

 



Seitens der
( evangelischen / katholischen ) 
KIRCHEN

und des "Ökumenischen Rats der Kirchen"

 

besteht auf persönlicher Ebene vielfach ein konstruktiv interessiertes Wahrnehmen.  Besondere Verbundenheit besteht u. a. (insbesondere durch Volker David Lambertz) 
mit der ökume­nischen Gemeinschaft von Taizé ("Communauté de Taizé").  
Innerhalb des protestantischen Stromes ist das "allgemeine ("Laien")-Priestertum" 
sowieso konstitutiv und theologisches Axiom.
Auch mit der - synodal organisierten und fortschrittlichen - "alt-katholischen" Kirche 
gibt es interessante und zustimmende Kontakte und ökumenische Verbundenheit.

Die geschwisterliche, ökumenische Praxis der "Initiative, freie christliche Arbeits-Gemeinschaft"  fruchtet auch darin, 
dass z. B. die frei christlich vollzogene Taufe  seitens der Kirchen anerkannt wird, 
die z.B. der "Christengemeinschaft" aber nicht. 

 


Seitens der
Kirche DIE CHRISTENGEMEINSCHAFT

 

gab es anfangs - und immer wieder - heftige Kritik

besonders u.a.  vom "Oberlenker" em. Hans-Werner Schroeder,
Oberlenker em. Johannes Lenz und vom ehemaligen Leiter des Priesterseminars
Michael Debus. [2]

Sie besteht [3] aus einer negativen Beurteilung und eine prinzipielle Ab­lehnung
des freien christlichen Impulses im Forum Kultus, 
das angeb­lich "ihre" Sakramente illegal benutzen würde
und das Monopol der "Christengemeinschaft" als "Anthroposophen-Kirche" 
in Frage stellt.  




Sind wir also

"Gegner" der "Christengemeinschaft" ! ?

Jedem Seinen Weg !

Als ein ökumenisches » Forum «, als eine überkonfessionelle Initiative, 
mit dem Wurzelgrund in der » Freiheit des Christenmenschen «, 
stehen wir in keiner Konkurrenz mit anderen Gemeinschaften oder Kirchen
- erst recht nicht in "Gegnerschaft"
zur Kirche » Die Christengemeinschaft
«  

(  ja, wir sind Verfechter ihrer ursprünglichen Aufgabe !
[ nämlich 'Dritter Block' zwischen den traditionellen Kirchen zu sein, 
für all diejenigen, die neue Wege innerhalb einer "Kirche" suchen,
aber den Weg zur Anthroposophie noch nicht finden:
als »Vorschule« zur Anthroposophie ..
nicht aber - kontraproduktiv - als "Anthroposophen-Kirche" ...] ) !

Lasst uns die Vielfalt der Wege als eine Bereicherung sehen !
Wir sind nicht "Gegner", sondern ein jeder ist auf seinem individuellen Weg zu IHM ..
und in Ihm .. sind wir doch dann alle Geschwister !
Es geht nicht um "Rechthaben" oder was hier "richtig" oder "falsch" ist,
"Es kommt nicht auf das Richtige, sondern auf das Gute an!" 
( Bernhard Lievegoed)

... man muss lernen, 
Wesensunterschiede zu unterscheiden.

Alle Kultformen  
haben ihre Berechtigung und ihre Bedeutung;
und man kann daher jede, 
in der ihr gemäßen Form und dem ihr zukommenden Rahmen, 

durchaus anerkennen.    

(Fred Poeppig)  

 

Bitte bedenken Sie auch:

 

Die hier aufgeführten Er- / Bearbeitungen
sind die unsrigen 
( Sie müssen die Ihrigen finden, aufgreifen und verantworten )
und eine Momentaufnahme im Werden ..
Und sie sind - selbstverständlich -  nicht die einzig möglichen !

Wir sind auch nicht die Einzigen
die sich innerhalb (aber auch außerhalb) der Anthroposophenschaft
um ein freies, christliches, sakramentales Handeln bemühen

 



Kein Mensch, kein Weg gleicht dem anderen.

Wir steigen alle den gleichen Berg hinauf; 

doch der eine vom Norden, der andere vom Süden,
der eine über Abhänge und unter Lawinen, 
der andere in der Sonne, über blühende Wege,
der eine noch ziemlich unten, der andere schon höher...; 

 

ein jeder seinen ganz speziellen,
individuellen Weg zu Gott,

auch wenn mancher dabei in manche Sackgasse gerät...

 

So schildern, bzw. bestehen wir zwar oftmals 
auf die allein richtige "Wahrheit"
unseres Weges; 
aber es sind doch immer nur 
meine Perspektiven, Teilwahrheiten. 

 

 Je höher und näher wir dem Gipfel kommen, 
desto größer und objektiver wird die Übersicht, 
bis wir vor und in IHM - dem ALLES - stehen...

Denn nur alle Wege zusammen 
ergeben das/den Alles,
 "die Wahrheit"...

 

So lasst uns im Westen den im Osten, 
oder Süden, oder Norden, 
oder unter, oder über uns.. 
nicht be- oder verurteilen .. 

er ist genauso wie wir: 
auf dem Weg 

zu IHM.

Lasst uns von der Reichhaltigkeit 
der möglichen und unterschiedlichen Wege
mit- und voneinander lernen!

 

Und wenn Du auch immer wieder aus- / wegrutschst...

Du bist nicht der Einzige.. 
helfe dem neben dir Stürzenden;

stehe immer wieder auf und gehe 
- an Seiner Hand - , 
den "schmalen, steilen Pfad", aufwärts...!

 

Natürlich.., 
haben wir auch die "Freiheit" - bewusst oder unbewusst -  
abwärts zu gehen... 

Dann sondern wir uns selbst aus...

Aber, 
Du bist nicht der Richter ! 

 

VDL




( 1-3 : detaillierte Nachweise siehe Infobuch "Die Sakramente.." )

Denn die Anthroposophische Gesellschaft wird von demjenigen nicht ver­standen, 
der sich nicht so auffasst, dass er ein Rater und Helfer sein kann 
dieser religiösen Bewegung, 
dass er aber nicht unmittelbar in ihr untertauchen kann. 

Wenn er dieses tut, so arbeitet er an zweierlei:
Erstens arbeitet er an der Zertrümmerung und Zerschmetterung
der Anthroposophischen Gesellschaft,
zweitens arbeitet er an der Fruchtlosigkeit der Bewegung für religiöse Erneue­rung.« 

Rudolf Steiner, 30.12.1922, GA 219  

Siehe auch
Rudolf Steiner
zur Kirche "Die Christengemeinschaft",
insbesondere zu deren Stellung zur anthroposophischen Bewegung / -Gesellschaft
und ihrer Gründungs-Aufgaben:

Jeder Mensch ..werde.. ein Priester!

Die Empfehlungen und die Praxis Steiners 
zeitweise die "Christengemeinschaft" zu bitten, 
war eine pragmatische Ausnahme 
für die damals tragischerweise alternativlose Zeit !

frei + christlich