frei - christlich
in den Waldorfschulen



Der "freie christliche" Impuls 

in den Freien Waldorfschulen 
und heilpädagogischen Heimen

im Religionsunterricht und in den Kultushandlungen






Öffentlich augenfällig und relevant
sind die innerhalb der FREIEN WAL­DORFSCHULEN und der anthroposophisch heilpädagogischenHeime gehaltenen, "freien christlichen SCHUL-HANDLUNGEN".

 

Rudolf Steiner richtete mit Beginn der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart,
im September 1919, den "freien christlichen Religionsunterricht" ein, 
für all die Schülerinnen und Schüler, die keinen von den Kirchen 
an­gebotenen Religionsunterricht besuchten. 

 

Zu diesem Unterricht gehören:
- die "Sonntagshandlung" für die Kinder,
- die "Jugendfeier" (Konfirmation),
- die - später für alle geöffnete - "Opferfeier".

 

( Siehe die Daten dazu in der Seite  "Verwendete Rituale".

  Siehe auch in Anthro-Wiki.at :  https://anthrowiki.at/Freier_Religionsunterricht )

 

" … man kann durch allen anderen Unterricht ein ganzer Mensch ge­worden sein -
etwas braucht man dann doch noch, … :
die religiöse Vertiefung …" 

(Rudolf Steiner, GA 307).

 

Während mit Begründung der Kirche "Die Christengemeinschaft"
die freie christliche Taufe, Trauung, Bestattung für Jahrzehnte untergingen,
überlebten die offiziellen "Schulhandlungen", mit dem "freien christ­lichen Reli­gionsunterricht", in der Nische der Waldorfschulen

 

Leider ist festzustellen, dass heute ein Großteil der Schulen/Heime die Hand­lungen, 
mangels Nachfrage seitens der Schüler und der Bereit­schaft der Lehrer, 
nur noch selten oder nicht mehr anbieten.

 

Verantwortlich für diesen Religionsunterricht, mit seinen kultischen Hand­lungen,
innerhalb der Freien Waldorfschulen (nicht für Taufe, Trauung, Bestattung ! ),
ist das "Internationale Religionslehrerkollegium"
innerhalb der "Pädagogische Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissen­schaft"
am Goetheanum (Dornach/Schweiz),
in dessen und der betreffen­den Schule/Institution Auftrag die Handlungshaltenden tätig sind 
und dafür ein Beauftragungs-Zertifikat erhalten (was aber mittlerweile nicht mehr 
an allen Schulen/Heime so gehandhabt wird). 

 

Die Religionslehrer bilden - in der Regel - in den Schulen/Heimen ein eigenes, unabhängiges "Religionslehrer-Kollegium". 
Sie wählen autonom neue Kollegen, die dann vom Internationalen Religionslehrerkollegium
in der Pädagogischen Sektion bestätigt und zertifiziert werden.

 

Um die Beziehungen zur Kirche "Die Christengemeinschaft" nicht zu belasten, 
pflegt das Internationale Religionslehrerkollegium keinen Kontakt 
mit auto­nom, frei christlich Wirkenden, bzw. dem "Forum Kultus".  

 

Die Schulhandlungen werden gegenwärtig weiterhin von / in den Schulen/Heimen gehalten,
während Taufe, Trauung, Bestattung, Opfer­feier 
auch außerhalb einer Institution aufgreifbar sind.







Der freie christliche Impuls 
in der Waldorfschule 

 

Helmut von Kügelgen

 

Der freie christliche Religionsunterricht wurde von Rudolf Steiner 
in den Lehrplan der Freien Waldorfschule eingefügt, 
bevor die Schü­ler ihre Stundenpläne erhalten hatten. 
Als sich herausstellte, dass ein wesentlicher Teil der Schülerschaft von Haus aus 
keiner Reli­gionsgemeinschaft angehörte, – die Eltern der Arbeiterkinder der Waldorf Astoria- Zigarettenfabrik waren zum größten Teil Dissidenten – war das seine Antwort 
auf diesen Tatbestand. 
Sie hätten sonst keinen Religionsunterricht gehabt, während für die Kinder 
der evangelischen oder katholischen Elternhäuser die Vertreter der Kirchen den Freiraum 
für den Religionsunterricht erhielten. 
Rudolf Steiner nannte dieses Hereinragen von konfessionellem Unterricht in das Gebiet 
der Schule ,,Golfe“,  Unterricht, der ,,exterritorial“ ver­antwortet wird und dadurch 
am deutlichsten zeigt, dass die Wal­dorfschule keine Weltanschauungsschule ist, 
aber auf Religions­unterricht für die Kinder größten Wert legt. 
Es sollte auch auf reli­giösem Gebiet das weiter gepflegt werden, 
was die Kinder aus dem Elternhaus mitbringen. 
In gleicher Weise ragt, aus dem anthro­posophischen Mutterboden der ganzen Waldorfschul-
pädagogik geschöpft, der freie christliche Religionsunterricht in die Schule hin­ein. 
Das Bedürfnis, diesen Unterricht einzurichten, entspringt der rein erzieherisch-pädagogischen Wurzel, der die Waldorfschule als Ganzes ihre Prägung verdankt.

Die freie Waldorfschule entstand als Einrichtung des freien Geistes­lebens 
aus der Bewegung zur Dreigliederung des sozialen Organis­mus. 
Die soziale Neuordnung, die Rudolf Steiner als ,,Friedensbe­wegung“ 
am Ende des ersten Weltkrieges darstellte, zielte auf eine kulturelle Erneuerung 
von den Fundamenten her: das Wirtschafts­leben auf das Ideal der Brüderlichkeit, 
auf einen Sozialismus nicht des Klassenkampfes, sondern der Liebe zu gründen; 
– im Rechts- und Staatsleben die demokratische Gleichheit aller Menschen 
zu berücksichtigen;  das Geistesleben von der Bevormundung durch den Staat 
oder die Wirtschaft zu befreien, so dass in schöpferischer Liberalität, in freier Selbst-
bestimmung die Einrichtungen des Geis­teslebens sich ihre Ordnungen geben können, 
aus Erkenntnis und geistiger Impulsierung handelnd. 
Das Letztere bedeutet für die Schule eine Erziehung aus den Entwicklungsgesetzen 
des heran­wachsenden Kindes. 
Da das kleine Kind elementare religiöse Kräfte der Hingabe, des aufschauenden Vertrauens 
und des Eins­seins mit der gottgeschaffenen Welt in seine Inkarnation mitbringt, 
sind auch diese lebensgestaltenden, in Willenstiefen noch unbe­wusst waltenden Anlagen 
zu entwickeln. 
Für das religiöse Gebiet muss also Gedankenfreiheit mit einer Sittlichkeit begründenden Willenserziehung verbunden werden. 
Die harmonische Einheit des seelischen Lebens in Denken, Fühlen und Wollen 
soll in der Schule durch ,,lebendig werdende Wissenschaft, lebendig werdende Kunst, lebendig werdende Religion“ – durch die sich harmonisch durchdringenden 
drei großen Ideale des Kulturlebens – ,,geschult“ werden: 
das ist Unterricht und Erziehung des ganzen Menschen. 

Wie den Altersstufen gemäß Wissenschaftlichkeit und künstlerische Feinfühligkeit
lebendig gemacht werden, ist in der reichhaltigen Literatur der Waldorfschule
immer wieder dargestellt worden.
Auch der dritte Schritt, religiöse Vertiefung und Verinnerlichung in jedem Unterricht,
wird in diesen Schriften zu finden sein.
Auf den beiden Gebieten der Wissenschaft und Kunst sind mannigfache Studien für einzelne Fächer zu ihrer Erneuerung und pädagogischen Bedeu­tung veröffentlicht worden.

Für das religiöse Gebiet fehlt bisher eine gründliche Materialsammlung und zusammen-
fassende Dar­stellung. Hier soll dieser Beitrag [1] den ersten Schritt zu weiterer Arbeit bringen, indem es aus dem Werk Rudolf Steiners, aus seinen Konfe­renzbesprechungen 
mit der ersten Lehrerschaft und aus Unter­richtserfahrungen Material vorlegt.

Es sei noch einmal betont, dass es eine pädagogische Forderung, 
nicht eine weltanschauliche ist, die Rudolf Steiner veranlasste, 
auch für die Kinder Religionsunterricht einzuführen, 
die durch keine Kirche oder Religionsgemeinschaft ,,versorgt“ werden. 

Das kleine Kind ist in den ersten sieben Jahren in seinem hingebungsvollen Nachahmen, 
in seiner Willensnatur als ursprünglich handelndes, tä­tiges Wesen, als sich inkarnierende Geist-Seele elementar ,,religiös“ gestimmt. 
Es liegt im Menschen eine religiöse Orientierung, weil er in seinem Erdenschicksal 
in der göttlichen Welt beheimatet bleibt. 
Er will im Grunde diese Verbindung mit der geistig-himmlischen Welt nicht verlieren. 
Wird er altersstufengemäß im zweiten Lebens­jahrsiebent in das Seelisch-Gemüthafte, 
im dritten Jahrsiebent in die Urteilsfähigkeit und Gedankenkraft eingeführt, 
erwachen die spirituell schöpferischen Kräfte der frühen Kindheit wieder nach der Pubertät. 
Scharf formuliert Rudolf Steiner in einer Fragenbeant­wortung in Dornach, 18.4.1923, 
nach einem Vortrag:  ,,Man muss alle menschlichen Anlagen zur Ausbildung bringen. 
... es muss einem vorkommen, wenn man den Religionsunterricht ersetzen will durch Moralunterricht, wie wenn man ein physisches Glied des Menschen, ein Bein, nicht ausbilden wollte, weil man zu der Ansicht übergehen würde: der Mensch braucht alles, aber nicht die Beine auszubilden. Das weglassen zu wollen, was zum Menschen gehört, das kann einem Fanatismus, aber niemals einer Pädagogik ent­springen. Insofern hier überall pädagogische Grundsätze verfoch­ten werden, pädagogische Impulse ins Auge gefasst werden, folgt die Notwendigkeit des Religionsunterrichtes durchaus vom päda­gogischen Gesichtspunkte.“ 

Nun erhalten durch den freien christlichen Religionsunterricht alle Schüler, 
auch die konfessionslosen, Religionsunterricht. 
Rudolf Stei­ner fährt fort:  ,,Wir haben dadurch die Möglichkeit, gerade wieder­um 
das religiöse Leben in die Schule zurückzuführen. Das wird viel­leicht die beste religiöse Erneuerung sein, wenn man davon spricht, das religiöse Leben in der Schule richtig 
zu pflegen, wenn man es dahin bringt, dasjenige, was heute als religionslose Aufklärung wirkt, dadurch zu bekämpfen, dass man einfach an die ursprüng­liche religiöse Anlage 
des Menschen appelliert. Ich betrachte das als eine Art von Erfolg in der Waldorfschule, 
dass wir die Dissiden­tenkinder auf diese Weise zum Religionsunterricht gebracht haben.“

Das Problem des Religionsunterrichtes erneuert sich mit jedem Auf­nahmegespräch, 
das die Lehrer mit den Eltern führen, die ihre Kin­der der Waldorfschule anvertrauen wollen. 
Auf der einen Seite spricht Rudolf Steiner von dem auch heute von der Waldorfschul­lehrerschaft vertretenen Ideal, dass die Teilnahme an einem Reli­gionsunterricht freiwillig ausgewählt werden soll, andererseits ist er entschieden der Meinung, dass ,,wir das nicht einführen wollen, dass Kinder keinen Religionsunterricht haben. “ 
Wenn Freiheit als das Handeln aus Einsicht in das Wahrhaftige beschrieben werden kann, 
so geht es in jedem Aufnahmegespräch darum, die Einsicht in die pädagogische Notwendigkeit des Religionsunterrichts zu er­wecken. 
Wo ein konfessioneller Religionsunterricht angeboten und von den Eltern gewünscht wird, 
gibt es keine Probleme. 
Wo kein konfessioneller Religionsunterricht angeboten oder gewünscht wird, entsteht 
der scheinbare Gegensatz zwischen pädagogischer Notwendigkeit und Freiheit der Wahl. 
Im Grunde ist das aber die Frage nach der Entscheidung für die Waldorfschule im Ganzen, 
in der vieles aus pädagogischer Einsicht anders gehandhabt wird als im staatlich bestimmten Schulwesen. 
Es muss also der freie christ­liche Religionsunterricht als Teil des Gesamtlehrplanes 
der Waldorf­schule dargestellt werden, in dem über allen Unterricht hinaus 
die religiösen Kräfte gepflegt und entwickelt werden, 
ohne dass damit eine konfessionelle oder im dogmatischen Sinne festgelegte Welt­anschauung den mündig werdenden Schüler daran hindert, 
eigenständig seine zukünftige Bindung an eine Religionsgemein­schaft zu bestimmen.

Ein weiteres Problem entsteht heute in zunehmendem Maß da­durch, 
dass sowohl die Waldorfpädagogik im Ganzen als auch der freie Religionsunterricht ,,christlich“ sind. 
Als allgemeine Menschen­schule wird die Waldorfschule in allen Ländern auch von jüdischen, islamischen, buddhistischen Eltern gewählt, verstanden und ge­tragen. 
In Ägypten, in Japan sind Waldorfschulen im Entstehen. Aber nicht nur in diesen Ländern, auch in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Europa gibt es Menschen, die dem Wort ,,christlich“ die größten Vorurteile, ja die entschiedene Ablehnung entgegenbringen, 
weil sie sich über das Christentum entsprech­ende Vorstellungen gebildet haben. 
Öfter kann man der Ab­lehnung nur zustimmen, wenn man hört, wie eng, fanatisch oder unspirituell diese Vorstellungen über das Christentum sind. 
Was trübt oder färbt diese Vorstellungen, mit denen das Wort ,,christ­lich“ belastet wird? 
Um nur einige zu nennen: Die Zerrissenheit der Christenheit: Pogrome und Gewalttätigkeit; Glaubenskriege und grausame Eroberungen; das wirtschaftliche Machtstreben des Materialismus; das naturwissenschaftlich an die Tierreiche ange­schlossene Menschenbild, das auch in dem Jesus von Nazareth nur einen liebenswerten Zimmermannssohn 
sehen kann; der Mensch als Körperwesen, dessen geistig-seelisches Wesen 
nicht mehr ohne die Leibesfunktionen gedacht werden kann.

Nein, damit sind die Gegenmächte beschrieben, die in unserem Jahrhundert Triumphe feiern und zu einem Kulturniedergang ohne Beispiel in der Geschichte geführt haben. 
Wie für alle Kinder gilt, dass sie mit der Gabe elementarer Religiosität geboren werden, 
so ist Christus für alle Menschen gestorben und auferstanden. 
Die anthroposophische Menschenkunde schließt das Wesen des Men­schen 
wieder an die göttliche Welt an und sucht die Worte für ein Christusverständnis, 
das auch der Hindu, Chinese und Japaner an­nehmen und verstehen kann; 
das aber auch dem Materialismus der westlichen Welt Christus als den ,,Menschheits-
repräsentanten“ verständlich macht, als den Erlöser aus dem Albdruck der Vorstel­lungen, 
die im Menschen nichts als das vergängliche letzte Glied der Tierreihe sehen.

Das setzt ein Christusverständnis voraus, das in die Zukunft der Menschheit hinein, 
als kommendes, sich ausbreitendes, zu errin­gendes Pfingstereignis mehr und mehr 
zu gewinnen ist. 

Mit der Formulierung Rudolf Steiners 
,,Das Christentum hat begonnen als Religion, ist aber größer als alle Religionen“ 
ist eine Erkenntnisauf­gabe gestellt. 
Das Christentum der Waldorfpädagogik 
liegt in der ,,Wahrheit, die uns frei machen wird“, 
wenn sie in ihrer Größe er­kannt wird. 
Keime zu dieser Zukunftsperspektive 
liegen auch im Auf­trag des freien christlichen Religionsunterrichtes. 
In diesem Sinne - ,,Anthroposophie als Erkenntnisgrundlage des Geistigen in Welt 
und Mensch und als Seelenimpuls für moralisches und religiöses Leben“ (GA 239) - 
hat ihn Rudolf Steiner in den Konferenzen auch den ,,anthroposophischen Religions-
unterricht“ genannt. 
Anthropo­so­phie ist eine Pfingstgabe an die Welt 
- und die kultischen Hand­lungen des freien christlichen Religionsunterrichtes 
wurden aus diesem Feuer der Pfingstflammen 
über den Häuptern der Pfingst­gemeinde geboren.

 




 

Aus:  «Zur religiösen Erziehung - Wortlaute Rudolf Steiners 
als Arbeitsmaterial für Waldorfpädagogen». 

Herausgegeben als Manuskript von der Pädagogischen Forschungsstelle
beim Bund der Freien Waldorfschulen, Stuttgart


 

 
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HEUTE ...


Die Verwässerung / Relativierung alter Ideale
durchdringt auch die Freien Waldorfschulen und heilpädagogischen Heime.
Wir können heute nicht mehr vergleichen mit "damals" !
Ja, dies ist inzwischen derart fortgeschritten,
dass es viele Waldorfschulen gibt, an denen keine freien christlichen Schulhandlungen
mehr stattfinden, und/oder auch der freie christliche Religionsunterricht gestrichen ist
und durch einen "Ethik-Unterricht" ersetzt wurde ...
Und selbst die institutionalisierte, durchorganisierte "Kirche" (sogar als "Körperschaft
des öffentlichen Rechts"!) "Die Christengemeinschaft" (in jeder Waldorfschule vertreten)
leidet an chronischen und teils dramatischen Interessenten- und Mitgliederschwund,
(kann aber aufgrund ihrer amts-priesterlichen, hierarchischen, dogmatischen Struktur
ihre Handlungen aufrecht erhalten, zumal hier die Quantität der Teilnehmenden
keine Rolle spielt ...)
Ein freies Handeln erfordert  ein freies Wollen ...
Es geschieht nur was SIE tun ! ...

Dass aber gerade im Religiösen, Kultischen die Freiheit ergriffen werden soll und will,
das passt dem Widersacher selbstverständlich nicht .. und er setzt alles daran,
dass sich Freiheit hier nicht entfaltet .. oder eben wieder eingeht .....

Somit
fragen Sie in Ihrer Waldorfschule oder im Heim nach,
ob noch Handlungen stattfinden,
bzw. warum nicht mehr ...
engagieren Sie sich als Eltern ggf. dass ein neues Aufgreifen wieder möglich wird ... !

Oder werden Sie im privaten Rahmen autonom und authentisch selbst aktiv !
Denn das ist mit der Opferfeier auf jeden Fall möglich  - und oft sinnvoll
(denn die Schulen pflegen meist noch einen traditionellen, koservativen Weg,
der oft nicht mehr den Bedürfnissen der Teilnehmer entspricht)  -
und auch die Kinderhandlungen könnten Sie auch,
in einer Trage-Gemeinschaft von Eltern, selbst übernehmen
und vor allem auch individuell Ihren Bedürfnissen entsprechend gestalten!
Lassen Sie sich nichts "von oben" vorschreiben !!
Sie sind alleine IHM verantwortlich
und Ihr Herz wird ihnen sagen ob ihre Form der kultischen Korrespondenz
wahrhaftig ist ...  Sie werden Antwort bekommen,
horchen Sie hin .. wenn IHR Herz brennt ...  dann !!!  ....





Siehe auch die Unterseite  im Themenraum KULTUS -> Liturgisch handeln  !


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Sie finden die Thematik behandelt in :

FREI - CHRISTLICH 

Zum freien christlichen Religionsunterricht 
und dessen Handlungen in den Freien Waldorfschulen

Einführende Beiträge (der Gründungspersönlichkeiten)
über den Religionsunterricht  und  extra die Texte der Schulhandlungen.
 

->  BoD-Verlag,  Paperback, DIN A5,  144 S., 
ISBN:  978-3-7543-0557-7,   8,- €





Jeder Mensch ..werde.. ein Priester!

Du weißt, du gehst zu der Handlung,
Die deine Seele erheben soll
zu dem Geiste der Welt.
Rudolf Steiner 
(aus der Kinderhandlung)

frei + christlich